Eine komplexer werdende Welt bringt komplexere Probleme mit sich und fordert zu deren Lösung ein komplexes und globales Bewusstsein. Um die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern, braucht es weise Führungskräfte und integre Unternehmen, die einen bewussten Umgang mit sich selbst und ihren Stakeholdern pflegen. Unsere Mission ist, das Bewusstseinswachstum der Menschheit und Organisationen zu unterstützen und zu beschleunigen. Unsere Erfahrung in dieser Arbeit lehrte uns einige Grundprinzipien, die im Folgenden aufgeführt sind.


Grundsätzliches

Ob wir mit Einzelpersonen arbeiten oder mit Teams, an gewisse Grundsätze halten wir uns immer:

  • Das Hier & Jetzt hat immer Vorrang. Das bedeutet, dass wir eingebrachte Themen erst dann behandeln, wenn der emotionelle Zustand es zulässt; gibt es noch etwas aufzuräumen oder anzusprechen, wird das zuerst angegangen.
  • Geist und Emotionen werden nicht isoliert betrachtet, sondern immer in ihrer Wechselwirkung mit dem Körper. Aktive Körperarbeit ist somit auch eines unserer wichtigsten Werkzeuge.
  • Wir pflegen innerhalb von IntegralWorks eine Radical Transparency Kultur, welche auch unsere Kunden einbezieht. Alle Inhalte der Sitzungen und Workshops können somit innerhalb unseres Teams zur Sprache kommen. Damit pflegen wir eine interne Qualitätskontrolle und die zuständigen Coaches haben Zugriff auf wertvolle Ratschläge. Wenn ein Kunde ein bestimmtes Thema vertraulich behandeln möchte, kann er das jederzeit verlangen.
  • Als Coaches nehmen wir von Anfang der Zusammenarbeit die paradoxe Rolle des Leiter-Teilnehmers ein. Wir sind zwar für die Gestaltung der Sitzungen zuständig und haben gegenüber der Coachee eine Rolle der Autorität. Gleichzeitig sind wir mit unserer eigenen Person (mit Gedanken, Gefühlen und Körper) an der Sitzung beteiligt und somit Teilnehmer. Wir bringen dieselbe Offenheit auf, die wir vom Coachee erwarten.

Einzel-Coachings

Bild eines Fernrohrs

Der wichtigste Teil am Anfang jeder Zusammenarbeit ist herauszufinden, was der Coachee braucht, um seine Aufgabe in der Welt umfassend zu erfüllen. Deshalb beginnen wir jede Zusammenarbeit mit einem Chemistry Meeting wo es herauszufinden gilt, ob und wie ein Coaching ablaufen soll. Wir erstellen ein informelles Assessment und entscheiden so, welcher unserer Coaches die Hauptleitung übernehmen wird und ob weitere Coaches eingebunden werden. Daraus folgt dann unser Angebot. Während des Chemistry Meetings geben wir dem Kunden einen konkreten Einblick in unsere Methodik, um zu zeigen, worauf er sich einlässt. Jahrelange Erfahrung ermöglicht es uns, Hindernisse und Wachstumspotenziale bereits beim ersten Treffen aufzuzeigen. 

Während des Coachings arbeiten wir nach folgenden Grundregeln:

  • Wir kehren regelmässig zum ursprünglichen Grund für das Coaching zurück: "Inwiefern ist das, was wir hier gerade tun, hilfreich für meine Arbeit?"
  • Die Länge der Sitzungen ist davon abhängig, wie schnell eine Sitzung auf den Punkt kommt. Wir sind der Überzeugung, dass dieses natürliche Ende mehr Sinn macht, als eine geplante Länge einzuhalten. Aus diesem Grund geben wir in der Planung eine variable Zeitdauer an und rechnen jede Sitzung pauschal ab.

Sobald ein Coaching beendet ist, legen wir einen Termin für ein Review-Meeting einige Wochen später fest. Dort wollen wir überprüfen, welchen Einfluss die Sitzungen auf die Arbeit des Coachees hatten. Diese Treffen sind uns wichtig, um selbst Lehren für eine nachhaltigere Arbeit ziehen zu können.


Team-Workshops

Bild eines Schachbrettes

Probleme können oft nicht durch das Coaching einzelner Mitarbeiter gelöst werden. Systemisches Arbeiten im gesamten Team oder in Arbeitsgruppen wird dann notwendig. Erst dieses ermöglicht 

  • eingespielte und oft unbewusste Muster in Teams aufzudecken
  • und herauszufinden, warum sie sich etabliert haben, da die Beteiligten auch immer einen persönlichen Vorteil daraus ziehen, auch wenn dieser unbewusst ist

Je nach Ergebnis werden weitere Workshops oder Einzelcoachings notwendig. Wie auch beim Einzelcoaching geht einem Workshop ein Chemistry Meeting mit den wichtigsten Stakeholdern vorraus. Während dieses ersten Meetings gilt es herauszufinden, ob und wie eine gute Zusammenarbeit möglich ist. Neben dem Einblick in unsere Methodik findet bereits ein informelles Assessment der Teilnehmenden statt. Aus dem ersten Treffen und den Einschätzungen der Trainer wird dann ein Fahrplan und ein Angebot erarbeitet wie die Herausforderungen am besten bearbeitet werden und wie ein Workshop dazu konkret aussieht.

Neben den zu bearbeitenden Themen eines Workshops legen wir auf folgende Grundsätze wert:

  • die persönliche Vor- und Nachbereitung der Teilnehmer zur Stärkung der psychologischen Sicherheit bzw. des Selbst-Bewusstseins, damit heikle Themen vertrauensvoll in der Gruppe bearbeitet werden können
  • Planung und strukturelle Gegebenheiten werden laufend von den Trainern geprüft und bei Bedarf angepasst, das kann z.b. bedeuten, dass Pausen oder körperliche Interaktionen in den laufenden Workshop eingebaut werden, wenn dies notwendig wird.

Wir sind der Überzeugung, dass ein kurzes Review Meeting einige Wochen nach dem Workshop die Wirksamkeit der Arbeit signifikant erhöht. Ausserdem zeigt sie den Einfluss der Arbeit auf das Team und den Einzelnen auf und hilft uns, nachhaltig hochqualitative Arbeit leisten zu können.


Start-Up Begleitung

Bild für Start-Up Begleitung

Eine Dienstleistung, die wir besonders gerne erbringen, ist die Begleitung eines neuen Projekts oder gar einer neuen Organisation. Dabei helfen wir, die Grundsteine für eine Organisation zu legen, welche die Entwicklung ihrer Mitarbeiter aktiv fördert. Diese Art von Organisation wird auch Deliberately Developmental Organization oder DDO genannt (Robert Kegan). Sie bauen auf der Einsicht auf, dass ihre wichtigste Aufgabe die Entwicklung ihrer Mitarbeiter ist. Innovation, Qualität und Geschäftserfolg sind direkte Folgen dieser Entwicklung.

Unsere Aufgabe bei der Begleitung eines solchen Start-Up Projekts ist Unterstützung beim Schaffen innerer und äusserer Strukturen, die zu diesem Ziel führen. Einige davon sind:

  • Die Mitarbeiter bringen ihre Persönlichkeit in jedes Meeting und zu jeder noch so alltäglichen Aufgabe mit. Deshalb ist es wichtig, dass das bewusst geschieht. Die zwei Fähigkeiten, die jedes Teammitglied unbedingt haben muss sind: erstens, seine eigene Charakterstruktur objektiv betrachten zu können, mit allen Schattenseiten; und zweitens, in Interaktionen, Konflikten und Konversationen das Bewusstsein über sich selbst nicht zu verlieren. Diese beiden Fähigkeiten können erlernt und durch Strukturanpassungen in der Organisation aktiv gefördert werden.
  • Authentizität ist in der Zusammenarbeit das A und O. Wenn sich die Teammitglieder hinter einer Maske der Professionalität verstecken, führt das unweigerlich zu Missverständnissen, nicht ausgetragenen Konflikten und schwachem Vertrauen.
  • jeder Fehler ist eine Möglichkeit, zu lernen und besser zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass die interne Kultur das Eingestehen und Aufarbeiten von Fehlern unterstützt.
  • eine Organisation braucht eine Vision, die ihr eine Daseinsberechtigung gibt. Diese Vision muss regelmässig erneuert und aktuelle Entscheidungen nach ihr ausgerichtet werden.